When there is only dancing and no dancer anymore - then it is ecstasy 

About the Movement

Ecstatic Dance ist eine uralte und gleichzeitig neue Praxis. Uralt, weil der Tanz des Verzückens existiert, seit es Menschen gibt. Neu, weil sich sogenannte Ecstatic Dances seit Mitte der 2000er-Jahre in Städten auf der ganzen Welt – von New York über Maui in Hawaii, Berlin, Barcelona, Amsterdam und vielen mehr – etabliert haben. Grundsätzlich bietet jeder Ecstatic Dance Raum für persönliches Empowerment von Individuen. Und jeder Ecstatic Dance ruft uns ins Gedächtnis, dass Kreativität und Sinnstiftung von der Gemeinschaft ausgehen. Hier gibt’s einen kleinen dokumentarischen Einblick, wie es bei Ecstatic Dances zugeht und worum es der Bewegung geht : https://www.youtube.com/watch?v=lY41coxPKuY 

Unsere Intention der Ecstatic Dances in St. Pölten ist es, gemeinsam mit euch einen Raum zu eröffnen, in dem sich Menschen jeden Alters und kulturellen Hintergrundes möglichst ungezwungen, vorurteilsfrei sowie barrierefrei bewegen können. Und zwar sowohl innerlich im eigenen Spüren, als auch äußerlich im Ausdruck und im wechselseitigen in Kontakt bringen dieser Gefühle. Ecstatic Dances St. Pölten sind keine Partys oder Events, sondern Rituale. Jedes dieser Rituale zeichnet sich durch eine sich stets wiederholende Struktur (Ankommen in Stille, Altarweihung, Anfangskreis, Tanzeinführung, DJ-Set, Live-Soundhealing, Abschlusskreis, Open Space) aus. Innerhalb dieser Sicherheit vermittelnden Struktur kann völliges Loslassen, kann Hingabe an die Musik, kann Ekstase geschehen.

Ritual-Spielregeln

Ecstatic Dances St. Pölten bestehen auf Spielregeln, die dem Ritual einen klaren Rahmen, Ernst- und Sinnhaftigkeit verleihen. Die*Der Einzelne kann sich so auf etwas Gemeinsames ausrichten.

Die 3 wichtigsten Spielregeln lauten: 
- Kein Sprechen am Dancefloor (mehr Körper, weniger Kopf) 
- Achte deinen & den Raum der anderen (Achtsamkeit)
- Kein Alkohol & keine Drogen (Bewusstsein) 

Mittels der ersten Richtlinie - kein Sprechen am Dancefloor - wird der Fokus des Abends klar auf das Spüren des eigenen Körpers und dessen Bewegungen gelenkt. Auch alle Menschen, die kein Deutsch sprechen, können dadurch voll integriert teilnehmen. 

Durch die zweite Richtlinie - achte Ich, Du & Wir - kreieren wir gemeinsam einen Safe Space zum Miteinander-Tanzen. Manche Menschen kommen um Contact-Improvisation auszuüben, manche surfen durch den Dancefloor von Interaktion zu Interaktion, und wieder andere wollen einfach nur sich selbst spüren und für sich tanzen. So oder so - bitte respektiere den Raum des jeweils anderen.
  
Durch die dritte Richtlinie - kein Alkohol & keine Drogen vor und während der Veranstaltung - wollen wir einen möglichst klaren sowie bewussten Raum schaffen, an dem wir uns am Tanz zur Musik berauschen. Im wortwörtlichen Sinn von Ekstase treten wir aus unsrem Gewohnten heraus. Wo wir mit diesem Schritt hineintanzen ist ungewiss. Ein Höchstmass an Achtsamkeit und Bewusstsein von allen Beteiligten ist unser dementsprechender Ritual-Reisekompass. Danke für Euren Respekt diesem Vertrauensraum gegenüber!

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